Statuten

  1. Name, Sitz, Geschäftsjahr
    1. Der Verein führt den Namen "Argentinien-Gruppe Rhein-Neckar e.V."
    2. Er hat seinen Sitz in Heidelberg.
    3. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Heidelberg unter Nr. 2567 eingetragen.
    4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Zweck, Gemeinnützigkeit
    1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung.
    2. Der Zweck des Vereins ist:
      • Der Verein fördert die Kontakte der in Nordbaden und der Pfalz lebenden ArgentinierInnen untereinander und ermöglicht Neuankömmlingen die Integration in ihre neue Umgebung.
      • Der Verein fördert die Kontakte zwischen den in Deutschland lebenden ArgentinierInnen und den Deutschen, die sich für die Zwecke des Vereins interessieren.
      • Der Verein trägt dazu bei, die kulturelle, soziale und politische Wirklichkeit Argentiniens in Deutschland zu vermitteln.
      • Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt er soziale Projekte in Argentinien, die der Hilfe bedürfen.
    3. Der Verein ist selbstlos tätig: er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  3. Erwerb der Mitgliedschaft
    1. Mitglied kann jede volljährige Person werden. Familien gelten als Mitglied, wenn ein Elternteil Mitglied ist.
    2. Der Antrag auf Mitgliedschaft erfolgt schriftlich beim Vorstand. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
    3. Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn des Jahres bzw. der Mitgliedschaft fällig. Der Mitgliedsbeitrag berechtigt zur ermäßigten Teilnahme an allen Veranstaltungen des Vereins.
  4. Beendigung der Mitgliedschaft
    1. Der Austritt ist jederzeit möglich. Der Austritt erfolgt schriftlich an den Vorstand. Der Austritt wird zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres wirksam.
    2. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
    3. Die Mitgliedschaft endet im Todesfall des Mitglieds. Bei Säumnis des Mitgliedsbeitrages entscheidet der Vorstand über das Ende der Mitgliedschaft.
  5. Beitrag
    1. Es wird ein Beitrag erhoben, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.
  6. Organe des Vereins
    1. Der Vorstand
    2. Die Mitgliederversammlung
  7. Vorstand
    1. Der Vorstand besteht aus:
      1. Vorsitzende/r
      2. Stellvertretende/r Vorsitzende/r
      3. SchriftführerIn
      4. SchatzmeisterIn
    2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 (zwei) Jahren bestellt. Er bleibt jedoch bis zur Bestellung eines neuen Vorstands im Amt.
    3. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der Restvorstand befugt, bis zur Neubestellung durch die nächste Mitgliederversammlung den Vorstand gemäß Ziffer 7.1. zu ergänzen.
    4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (ยง 26 BGB) vom Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist.
  8. Mitgliederversammlung
    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
    2. In ordentlichen Mitgliederversammlungen wird (1) der Vorstand entlastet, (2) gegebenenfalls neue Vorstandsmitglieder gewählt, (3) der Mitgliedsbeitrag festgelegt.
    3. Auf Antrag von 20% der Mitglieder oder von 2 (zwei) Mitgliedern des Vorstandes können außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden.
    4. Jede Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden und bei Verhinderung der beiden Vorsitzenden von einem der weiteren Vorstandsmitglieder gemäß Ziffer 7.1. der Satzung unter Einhaltung einer Frist von 3 (drei) Wochen schriftlich einberufen.
    5. Mit der schriftlichen Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
    6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
    7. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist auch dieser verhindert, bestellt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
    8. Jedes Mitglied ist stimmberechtigt.
    9. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
    10. Die Art der Abstimmung wird grundsätzlich vom Versammlungsleiter bestimmt. Sofern ein Fünftel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, erfolgt die Abstimmung schriftlich.
    11. Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für die Amtsdauer des Vorstandes einen KassenprüferIn. Der Kassenprüfer hat das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung hat er der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
  9. Beurkundung
    1. Über jede Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, welches von 2 (zwei) Mitgliedern abgezeichnet wird.
  10. Satzungsänderung
    1. Zur Änderung der Satzung ist die Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
    2. Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von neun Zehnteln aller Mitglieder erforderlich.
  11. Auflösung
    1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
    2. Bei der Auflösung des Vereins ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
    3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründerversammlung vom 2.5.1999 errichtet, durch die nachträgliche Gründerversammlung vom 27.6.1999 ergänzt und auf der Mitgliederversammlung vom 15.05.2010 geändert.